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1 Runde Pokal gegen Cottbus - wie gehts aus?

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Bericht

 

Daniel - Bayern spielt wieder einmal in der Landeshauptstadt also ging es auf nach Berlin. Für Seraina und mich begann die Reise ab Bahnhof Affoltern a. A. Wir fuhren mit der S-Bahn nach Zürich. Dort noch kurz einmal um den Swarovski-Baum gewatschelt und noch einen Hot-Dog verdrückt. Danach traf auch schon Marcel ein und wir bestiegen gemeinsam den CNL. Im Liegewagen trafen wir auch noch eine Connection der Ostschweizer an. Es war so gemütlich zu Dritt im 4-er Schlafwagen, aber nein, es musste noch so ein Assi in Basel zu uns steigen. Er stank wie ein Geissbock und hatte Gepäck dabei für eine Weltreise. Wenigstens schnarchte er nicht, da er die ganze Reise bis Wolfsburg durchmachte und sich mit Zeitungen beschäftigte. Wir kamen etwa um 9 Uhr am Berliner Hauptbahnhof an und schon da nahm uns die eisige Kälte in Empfang. Da es an diesem modernen Weltbahnhof keine Schliessfächer gibt, fuhren wir mit der S-Bahn zum Bahnhof Zoo und verstauten dort unser Gepäck. Im Kranzler genossen wir dann das Frühstücksbuffet. Danach reservierten wir im Maredo für das Nachtessen. Die Dame musste noch in fünf H und M’s shoppen gehen, bis endlich der richtige Pullover gefunden wurde. Im KaDeWe sahen wir dann noch die Boxerin Regina Halmich mit irgend einer Glatze am Arm. Um 2 Uhr latschten wir zum Hotel. Dort dann das böse Erwachen, unser 3er Zimmer wurde versehentlich schon an zwei andere weitervergeben. Sie mussten zuerst die beiden wieder aus unserem Zimmer schmeissen. Schliesslich warteten wir 30 Minuten auf unser reserviertes Zimmer. Da es schon ziemlich knapp war mit der U-Bahn zum Stadion zu fahren, liessen wir einen Taxi rufen, der auch schon 5 Min. später eintraf. Ein echt super Chauffeur, sein Motto war: "Ich will Geld verdienen und nicht im Stau stehen!" So fuhr er dann auch und sagte immer wieder, er kenne viele Schleichwege. Zuerst fuhr er rechts an einem Stau vorbei durch eine Parkhauseinfahrtsstrasse und bog dann kurz vor der Ampel wieder auf die Strasse. Querbeet durch Quartierstrassen hörte plötzlich die Strasse auf; wegen einer Baustelle war sie abgesperrt. Doch das störte ihn kaum, er fuhr auf dem Trottoir durch die Einbahnstrasse. So hätte er den Führerschein mindestens 2x abgeben können. Direkt vor dem Stadion endete die Fahrt. Sie war echt Action geladen und der Spass kostete schlussendlich auch nur 15 Euro. Vor dem Stadion waren die Eingänge völlig verstopft. Riesen Schlangen warteten vor den Kontrollschleusen. So mussten wir weit hinten anstehen und die Zeit verstrich. Neben uns war ein riesiger Eingang aber leider nur für Berliner Jahreskartenbesitzer. Als wir dann um 15.20 Uhr immer noch anstanden, merkten sie es doch noch und machten den Jahreskartenbesitzer-Eingang auch für Normalsterbliche erreichbar. So schafften wir es doch noch Punkt 15.30 Uhr auf unseren Rängen zu stehen; ein super Timing. Gross über das Spiel etwas zu schreiben macht wenig Sinn, es war einfach wieder einmal eine Katastrophe. Die wenigen Torchancen wurden kläglich vergeben und Hertha stand nur hinter drin. So einen Gegner müsste man mit 5 Toren auseinander nehmen. Das 0 zu 0 war das Ergebnis eines Spiels von Not gegen Elend. Zum Glück wurden wir doch noch Herbstmeister und so haben wir unsere Füsse nicht um sonst abgefroren. Nach diesem grottenschlechten Kick musste ein fein-zartes Maredo-Steak her und so liessen wir auch den Abend ausklingen. Am nächsten Morgen war erstmal ausschlafen angesagt und so wurde das Frühstück auch gleich ausgelassen. Zum Mittagessen gab es eine Pizza bei Pepe. Danach fuhren wir den ganzen Nachmittag mit einem Sightseeing-Bus durch Berlin, dort war es wenigstens warm. Aber die Kälte hielt uns doch nicht auf, beim Sony-Center auszusteigen. Beim Dimler-Crysler-Gebäude fuhren wir noch mit dem schnellsten Lift Europas (20 Sek. für 90 m) auf eine Plattform von wo wir einen super Ausblick auf die Landeshauptstadt hatten. Später stiegen wir noch bei Checkpoint-Charlie aus dem Bus. Dort wurde ich gleich einmal von so einem Ami-Fahnenträger blöde angemacht (wegen meiner Bayernmütze). Lange weigerte er sich für ein Foto, hielt dann doch noch seine Fratze hin und wünschte noch viel Glück bei der nächsten Niederlage. Marcel kriegte noch seinen Pass voll gestempelt mit uralten Sektoren-Visums. Er fragte ihn noch nach seinem Nachnamen und meinte dann nur, er solle mit diesen fremdenfeindlichen Parolen aufhören. Das Nachtessen erfolgte in keinem geringeren Ort als in einem der 9 Berliner Maredos. Danach mussten wir einfach noch bei Cafe King vorbei, dort wo Hoyzer und der ganze Sumpf einst ihre Wetten schmiedeten. Wir trafen dort zum Glück keinen Bayernspieler an. Es folgte noch ein Besuch zum Reichstag und in der Glaskuppel wurden auch noch die letzen Fotos geknipst. Um 21.26 Uhr bestiegen wir wiederum den CNL und die Heimreise konnte angetreten werden. Zum Glück stieg kein Stinker oder Schnarcher als Mitfahrer in unser Abteil, sondern ein älterer Herr der sich ruhig zurückzog. Seraina fuhr direkt nach Zürich zur Arbeit, Marcel und ich wurden von Richi in Baden abgeholt. Ich wurde dann in Urdorf abgeladen und fuhr dann mit der S-Bahn ins Geschäft. Jetzt können wir nur auf ein besseres Spiel am Mittwoch hoffen.

 

Bildergalerie

 

 

Aussagen und Meinungen vom Autor sind als unabhängig vom FC Bayern München Fanclub Zürich zu betrachten und entsprechen nicht zwingend der offiziellen Meinung des FC Bayern München Fanclub Zürich.