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Was haltet ihr von unserem neuen Trainer Julian Nagelsmann?

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Stefan (Südtirol) - USA. Was will man dazu noch groß sagen. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten die Stadt New York, all das konnte ich sehn und erleben und das mit unserem FC Bayern. Als am Ende der vergangenen Saison das Gerücht aufkam, dass unser Verein seine Saisonvorbereitung in den USA abhält und dazu noch zwei Testspiele absolviert war mir eines sofort klar. Ich will dahin. Nach Wochen der Vorbereitung ging es endlich am 31. Juli von Zürich nach New York. Am Flughafen noch meine zwei Mitreisende begrüßt und kurz darauf saßen wir schon im Flieger der Swiss nach New York. Dank Helene Fischer und den einen oder anderen Film verging die Flugzeit fast schon zu schnell und wir landeten pünktlich um 12.00 am Flughafen JFK. Nachdem wir die Passkontrolle endlich hinter uns gelassen haben ging es per bereits im Vorfeld organisierten Shuttle Service weiter nach New Jersey wo gleich m Abend das erste Spiel auf dem Programm stand. Unser Gegner heute sollte kein geringerer als der mexikanische Rekordmeister Deportivo Guadalajara auch unter den Spitznamen Chivas bekannt sein. Zwar hatte der Verein seine erfolgreiche Zeit schon etwas hinter sich wo man in den 50er Jahren sieben Titel innerhalb neun Jahren feiern durfte aber trotzdem immer wieder für Aufsehen sorgte. Zuletzt im Jahre 2010 als man sich für das Finale der Copa Lipertadores qualifizierte. Am Stadion angekommen bot sich mir ein etwas anderer Anblick als ich ihn aus unserer Heimat gewohnt war. Überall standen Autos mit Chivas und USA Fahnen es wurde gegrillt und gefeiert man war der Meinung es sei ein Konzert in der Nähe. Aber spätesten als wir dann doch auf weiterer Bayernfans die den weiten Weg auf sich nahmen trafen war mir bewusst dass wir doch richtig sind. Das Stadion an sich stellt eine moderne Arena, die fast 1:1 auch in Salzburg beim anderen Dosenverein anzutreffen ist dar. Das Spiel gewann man verdient mit 1:0 dank Claudio Pizarro der uns schon in der 10. Minute mit einen Kopfball in Führung brachte. Am darauffolgenden Tag ging es über den Hudsonriver endlich in das Dorf New York.  Alles was ich über New York gelesen oder gehört habe stimmt. Der Spruch, die Stadt die niemals schläft, trifft es wohl am besten. Überall Sirenengeräusch, Hupen, Leute am Telefonieren und rumrennen und vor allem die Taxis oder besser gesagt die Yellowcaps soweit das Auge reicht. Das einzige „Stille Örtchen“ wo Ruhe und man nix hört war der Central Park. Die Tage in New York verbrachten wir mit ausgiebigen Sightseeing. Von A-Z von Norden nach Süden alles abgeklappert was ging jeden Tag war es ein gefühlter Marathon. Die Stadt hat einfach so viel zu bieten da kann man einfach nicht still stehen und nichts machen. Ein besonderes Highlight war der nächtliche Besuch von Top of the Rock. Der Ausblick von da oben einfach der Wahnsinn da war sogar ich kurz mal sprachlos. Wenn an dem Ort die angebetete nicht ja sagt dann weiß ich auch nicht mehr was „Mann“ falschgemacht hat. Aber da der Verein ja fast keine anderen Freizeit Möglichkeiten zulässt kann das ja noch eine Weile warten. Am Tag vor der Abreise nach Portland wo wir als erste deutsche Mannschaft gegen die MLS Auswahl antreten durften ließen wir es uns nicht nehmen eine neue Sportart, welche besonderen einen Mitreisenden in Bann gezogen hat, anzusehen. Unsre Reise führte zum Stadtteil, The Bronx wo die Yankees im Yankee Stadium zum Heimspiel gegen die Detroit Tigers baten. Baselball ein Sport der mich so schnell nicht mehr wieder sieht. Zwar war das Yankee Stadion in der ab nächster Saison der neugegründete Fußballklub FC New York mit den Spieler wie David Villa oder Frank Lampard seine Heimspiele austrägt durchaus sehenswert und imposant aber der fade Beigeschmack von Amis die nur kommen um zu essen und trinken bleibt hängen. Am nächsten Tag brachen wir bereits früh morgens nach Portland, wo das zweite Testspiel auf der Tagesordnung stand auf. Portland, auch Rosecity genannt, stellt eine laut mir typische amerikanische Kleinstadt dar. Eine Stadt nicht zu vergleichen mit Big Apple sondern eine Stadt wo man vergebens nach Hochhäuser sucht und das einzigste bekannte eine Donut Shop ist. Lediglich das antreffen von den ganzen Obdachlosen und Bettlern störte ein wenig im Stadtbild. Naja kann nicht jeder den American Dream leben. Das Abendprogramm stellte ein spontanes Testspiel unserer B Jungend(Jahrgang1999) dar. Das Spiel fand in Beverton statt das mit 45 minütiger Zugfahrt von Portland aus zu erreichen war und somit meine persönlich weiteste Anreise für ein Bayernspiel darstellt. Sage und schreibe fünf Bayern Fans darunter ein neugewonnener Freund aus Kanada der eigens für das Spiel angereist war und noch ca 100 weitere Zuschauer schauten sich den munteren Kick an. Wenigstens hatte unsere Jugend Freude daran dass paar Idioten vor Ort waren und kamen nach dem Spiel alle zum Gruppenfoto samt Trainer und Betreuer zu uns rüber. Im Gespräch stellte sich heraus dass der Co Trainer der Jungs auch aus Südtirol kommt und überrascht war dass er nicht der einzige Südtiroler vor Ort war. Naja so klein ist die Welt. Nach dem ein oder anderen alkoholhaltigen Getränk und prima kanadischen Taxiservice bis vor die Haustür ging es nach dem Frühstück wieder per Bus in die Stadt wo heute das große Spiel ansteht. Im Provedince Park zu Portland boten uns die Gastgeber gleich zu Beginn eine wahnsinnige Show  mit Feuerwerk und Nationalhymne an. Die Anfangsphase des Spieles gehörte uns wo man sich zahlreiche Chancen erarbeitete und bereits in der 8 Minute durch Lewandowski in Führung ging. Einziges Manko von der ersten Halbzeit war Chancenverwertung. In der zweiten Halbzeit hat sich das Blatt gewendet und die Amerikaner waren ab jetzt ein Gegner auf Augenhöhe die in der 51 Minute sogar den Ausgleich erzielten. Das Spiel ging hin und her verlor aber allmählich durch die ganzen Wechseln seinen Schwung. Bis auf paar wenige Chancen und Fernschüsse kam von unseren Roten wo mittlerweile auch unsere frisch gebackenen Weltmeister über das Spielfeld schwebten nichts mehr Weltbewegendes zustande. Das Spiel verloren wir zwar noch mit 2:1 und ausgerechnet Landon Donovan der EX- Münchner und gleichzeitig Wunschspieler unseres damaligen Trainer Klinsmann den Siegtreffer erzielte. Zurück in Big Apple besuchten wir noch im legendären Madisons Square Graden ein Basketballspiel und ließen die letzten zwei Tage noch gemütlich angehen. Zurück in Zürich wo wir nach bester Art und Weise abgeholt wurden ging es dann ganz gemütlich wieder Heim jedoch nicht ohne in Vorarlberg um auf dem noch den legendären Sonntagskick mitzunehmen. Besonderer Dank geht an meine Mitreisenden für die Organisation und die verbrachten Tage. Es war mir eine Ehre das nächste Mal gerne wieder aber dann nach China oder noch besser nach Australien schließlich müssen alle Kontinente mit Bayern einmal gemacht werden.

 

 

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Aussagen und Meinungen vom Autor sind als unabhängig vom FC Bayern München Fanclub Zürich zu betrachten und entsprechen nicht zwingend der offiziellen Meinung des FC Bayern München Fanclub Zürich.