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1 Runde Pokal gegen Cottbus - wie gehts aus?

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Simon - Nach dem Rückrundenstart resultierten zwei Siege und so konnte man sich zuversichtlich auf den Weg nach Leverkusen machen. Gegen den Neuntplatzierten der Bundesliga sollten doch wieder drei Punkte drin liegen. Um halb zehn gab es die erste Pause an einer Autobahnraststätte, in der sich einige unserer siebenköpfigen Besatzung mit Rührei und Marmeladenbroten verpflegten. Auf direktem Weg ging es anschliessend weiter nach Leverkusen. Überpünktlich am Zielort angekommen, parkierten wir den Bus vor einem Freibad, welches bei diesen Temperaturen im Februar natürlich geschlossen war.
Kaum ausgestiegen, schlichen auch schon die Politessen auf dem Parkplatz herum. Da unser Präsi ein sehr pflichtbewusster ist, hatte er die Parkuhr zu diesem Zeitpunkt zum Glück schon gefüttert. Anstelle eines Knöllchens gab es eine freundliche Empfehlung für ein Restaurant direkt um die Ecke. Suchend nach etwas Wärme fand man sich im vollen Lokal wieder ein. Aufgeteilt in ein 3er und ein 4er Grüppchen sass man dann etwas an verschiedenen Tischen. Als Dekoration fielen einem die vielen griechischen Skulpturen und Statuen auf, welche einige von uns direkt wieder von unserer Auswärtsfahrt nach Athen träumen liessen. Wie soll es auch anders sein, wenn man an vergangene Tage denkt, bestellt man sich in diesem Schuppen natürlich auch noch Gyros mit Tsatsiki als Mahlzeit.
Nach dem leckeren Essen ging es zum Stadion und sogleich in den Block. Die Fahne wurde oberhalb an einem der Eingänge platziert. Die alte Garde des BFCZ begab sich zu den Sitzplätzen während sich der Rest der Bande im oberen Teil des Stehplatzbereiches ausbreitete. Um sich die Zeit bis zum Anpfiff zu vertreiben, probierte man eine Stadionwurst und das Bier aus. Letzteres war für unseren Augustinerkönig nicht das goldene vom Ei, wollte er doch sein Bier unbedingt loswerden. Wo der Rest davon gelandet ist weiss ich nicht, da es auch nicht so wichtig ist, da das Spiel endlich angepfiffen wurde. Unsere Mint – Bonbons auf dem Feld zeigten keine schwache Leistung, aber wenn du die Dinger vorne nicht machst und hinten die Nummer 5 wie ein blinder Esel auf dem Spielfeld herumläuft wird es so nichts mit einem Sieg. Trotz der 0:1 Führung zur Halbzeit verlor man das Spiel noch mit 3:1; erwähnenswert war noch das Tor von Leverkusen zum 1:1. Ein direktverwandelter Freistoss in die rechte obere Ecke. Ein bisschen genervt von der Abwehrleistung verliessen wir nach Spielschluss das Stadion und fuhren zu unserem Hotel nach Bonn.
Vielen Dank an dieser Stelle wieder einmal an Marcel! „Es ist wirklich nicht selbstverständlich, dass Du immer wieder genügend Karten für die Spiele auftreibst und die Reisen mit Übernachtung und Programm so gut organisiert sind!“ DANKE!
In Bonn checkten wir im Ibis Hotel ein. Kurz frisch machen und ab auf Erkundungstour durch die Stadt. Die Suche nach einem Restaurant zum Abendessen gestaltete sich ein bisschen schwieriger, da es Samstagabend war und die meisten Gaststätten gut gefüllt waren. Fündig wurden wir am Markt im Restaurant «Em Höttche». Spätzle, Schnitzel, Haxen und Bier – Alles was das Herz begehrt. Zum Schluss bestellte ich mir bei der wiederum freundlichen Bedienung noch einen leckeren Apfelstrudel mit Eis.
Nach dem Essen teilte sich unsere Gruppe auf. Jemand wollte die Stadt noch ein wenig erkunden, der eine ging ins Hotel zurück und unser 4er Grüppchen stürzte sich ins Bonner Nachtleben. Gestartet wurde in der «Blow Up-Bar». Eine kleine aber feine Bar, die rustikal eingerichtet ist und sich zwischen zwei Gebäuden in die Länge zieht. Zur Verwunderung Aller wurde da Augustiner serviert und zum Einstieg gab es für jeden einen Krug!
Da wir relativ früh in der Zeit waren, war die Bar natürlich schlecht gefüllt. Deshalb entschlossen wir uns weiterzuziehen, was sich schlussendlich als Fehlentscheid herausstellte. Wir liefen an einige Bars heran, in denen entweder nicht viel los war oder sich Gesindel herumtrieb zu dem wir nicht passten. Auch suchten wir einen Club auf, doch beim Betreten dessen stellten wir fest, dass wir die einzigen auf der Tanzfläche waren. Wir entschieden uns wieder zurück zur «Blow UP-Bar» zu gehen und dort den Abend ausklingen zu lassen. Augustiner und Vodka Lemon wurde bestellt und man genoss einen gemütlichen Abend. Wir standen direkt am Durchgang bei der Bar, wobei wir allerhand krumme Gestalten und wunderschöne Frauen zu Gesicht bekamen. Mit zweien davon kamen wir dann auch ins Gespräch. Leider stellte sich heraus, dass diese zum Gesindel gehören, welches nicht zu uns passt. Das Thema wich deshalb auch ziemlich schnell zur Politik und artete immer mehr aus; dass schlussendlich die Eine davon in einem unserer Hotelzimmer landen sollte, konnte da noch keiner ahnen. Ich suchte schnell einen Ersatz, der mich bei diesen Gesprächen ablöste, damit ich mich mit dem Augustinerkönig auf den Weg zur Goldenen Möwe machen konnte. Die Goldene Möwe ist eigentlich ein gewöhnliches MC Donalds Restaurant, tönt einfach edler.
Kurz nach zwei Uhr da angekommen, wollten wir uns einen MC Flurry mit M&M`s gönnen. Die Bedienung an der Kasse stotterte etwas vor sich hin. Nach dem vierten Mal nachfragen konnten wir ihre Botschaft endlich Verstehen. Kein MC Flurry, da die Filiale um fünf Uhr schliesst und die Eismaschine bereits gereinigt wurde. Kurz nach zwei Uhr?!? Wir entschieden uns deshalb für Chicken Nuggets mit Pommes. Da wir einige Minuten warten mussten, kamen wir noch mit dem Filialenchef höchstpersönlich ins Gespräch. Er beschwerte sich über den Mühl, der in der Nacht im Restaurant immer liegen gelassen wir. Wir gaben ihm zu verstehen, dass er doch in die Schweiz kommen sollte, da er hier mehr verdienen würde. Er erkundete sich noch für die Preise einer Dreizimmerwohnung und servierte anschliessend unser Essen. Da wir dies nicht im Stehen essen wollten und der Sitzplatzbereich bereits geschlossen war, sahen wir uns gezwungen, die Absperrung zu «durchbrechen» und es uns an einem der Tische gemütlich zu machen. Die Bedienung von der Kasse schrie noch hinterher: «Hier ist zuuuu», jedoch liessen wir uns davon nicht beirren. Nach der kleinen Speise in der goldenen Möwe begaben auch wir uns auf den Rückweg zum Hotel. In einem kleinen Kiosk fand ich doch tatsächlich wieder Augustiner Bier! Eine Flasche wurde gekauft und dem König übergeben, damit er beruhigt schlafen konnte.
Am Sonntagmorgen war die Abfahrt um viertel vor zehn geplant. Auf direktem Weg ging es nach Wiesbaden, um das 3. Ligaspiel Wehen Wiesbaden gegen Hansa Rostock anzuschauen. Echter Fussball ohne Schwalbenkönige, Videoassistenten oder grosser Show vor dem Spiel. Auch bei diesem Spiel, welches Wiesbaden mit 2:0 für sich entscheiden konnte, gab es einen sehenswerten Freistoss, der direkt verwandelt wurde. Der Gästeblock war zudem, für ein 3. Ligaspiel sehr gut gefüllt.
Anschliessend ging es wieder zurück in die Schweiz und wieder endete ein tolles Fussballwochenende mit dem BFCZ!.

 

 

 

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Aussagen und Meinungen vom Autor sind als unabhängig vom FC Bayern München Fanclub Zürich zu betrachten und entsprechen nicht zwingend der offiziellen Meinung des FC Bayern München Fanclub Zürich.