Mentor - So, da waren wir: Montag überlebt, Paris ruft! 19:30 Abfahrt in Geroldswil. Fünf Köpfe fanden sich im luxuriösen Vito – ohne Sportfahrwerk – und wollten nach Paris, um den 16. Sieg in Folge diese Saison zu feiern. Die Fahrt zog sich wie der Jägermeister, der mit Cola gemischt wurde. Welch eine Schande, so einen edlen Tropfen mit Cola zu vermischen! Über Autobahn, einsame Dörfer bis zu komischen Kreiseln – obwohl man auf einer Autobahn war. Es wurde gelacht, geschwätzt und sehr stark gepöbelt, du Hobby-Franke!
Angekommen in Troyes nach 4,5 Stunden Fahrt hatte einer Gehprobleme und ein anderer hatte seinen Körperschwerpunkt zum Bauch verlegt – man könnte meinen, die Herren waren voll und müssten langsam ins Bett. Von wegen! Sie brauchten Luft, Luft, Luft. Die Party ging im Zimmer weiter, bis aufs Pöbeln wurde noch sehr viel gelacht. Der Abend ging zu Ende, alle legten sich hin – manche träumten vom Europapokal, manche schnarchten die ganze Nacht durch.
Mittwoch, 07:30: Was hat der denn vor?? Der Präsi stürmte aus dem Bett: „Es ist scheißkalt hier drin!“ – und drehte die Klimaanlage auf 30 Grad. Schwierige Situation für mich im Oberbett: Innerhalb von 20 Minuten schwitzte ich wie im Sommerurlaub. Ausgecheckt und mit Sehnsucht nach dem Rostturm von Paris ging’s um 10:00 weiter nach Paris. Kleine Stärkung an der Raststätte und die Information, dass im Nachbarzimmer der weiteren zwei mitreisenden Freunde gestern Abend aus dem Nachbarzimmer Baustellen-artige Geräusche kamen. Naja, drei Bayern-Freaks waren drin, aber die Bauarbeiter hat keiner gesehen.
Per Bus dann zum Prinzenpark. Angekommen bekam man erstmal einen Eindruck von der Polizei – die ganz böse Bayern-Fans erwarteten. Durch fünf Ticketkontrollen, dann im Gästeblock angekommen. Das Beste am Stadion waren die Toiletten! Was wäre echt in diesem Spiel noch passiert, hätte Diaz diese rote Karte nicht bekommen? Mit guter Stimmung und dem 16. Sieg in Folge wurde sich dann Richtung Auto bewegt. Per Taxi – das verspätet abfuhr, weil irgendein Polizist ein Problem mit unserem nordafrikanischen Taxifahrer hatte – und nach 15 Minuten Diskussion, die keiner verstand, schafften wir es zum Auto und fuhren Richtung Zürich, wo wir dann auch um 07:30 ankamen.
Danke an die Freunde des BFCZ für diese tolle Reise.
Bildergalerie
Aussagen und Meinungen vom Autor sind als unabhängig vom FC Bayern München Fanclub Zürich zu betrachten und entsprechen nicht zwingend der offiziellen Meinung des FC Bayern München Fanclub Zürich.


















