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Wer wird neuer Bayern-Trainer 2024?

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Bericht

 

Daniel - Es war wieder einer solcher herrlichen Kaiserwettertage, der die Vorfreude auf eine Auswärtsreise noch mehr anhob. Gerade dem Chef beigebracht, dass ich am Nachmittag und am nachfolgenden Morgen nicht arbeiten komme, machte ich mich um 12.30 auf den Weg. Noch schnell zu Hause das obligate rote Outfit übergestreift und etwas italienische Pasta (man muss ja gewisse Vorkehrungen treffen) verdrückt und dann ging's weiter. Für mich war 14.00 Uhr Treffpunkt in Sihlbrugg. Die Jungs und Fahrer Richi starteten in Zürich Nord. Dort gab es leider noch einige Beschwerlichkeiten, denn das gefasste Fahrzeug war nicht aufgetankt. Dies und noch Stau verzögerten die Fahrt um ca. 1 Stunde. So hatte ich noch etwas Zeit mich den Gazetten zu widmen. Die Ereignisse im Vorfeld (Sperre Kahn und Van Bommel), die Feststellung, dass ein russischer Kontaktmann von Berlusconi diese Partie pfeifen wird und die Erfahrungen von früheren Zusammentreffen mit diesem Gegner, verliehen diesem Spiel eine besondere Würze. Kaum war ich dazugestiegen ging es ab in Richtung Gotthard. In Erstfeld ergänzten uns noch die Fazis als letzte Zuzügler und wir waren komplett. Die Fahrt wurde erst kurz vor Mailand spektakulär, denn dort regieren die Raser und Töff-Hooligans. Rennen fahren haben sie im Blut, eine gute Lebensversicherung besitzen sie wahrscheinlich nicht. Einer überholte uns links, jedoch waren wir schon auf der Überholspur. Er hatte also etwa 50 Zentimeter zwischen uns und der Leitplanke. Um dies zu toppen zog er dann gleich wieder auf den Mittelstreifen und brauste zwischen 2 Lastwagen durch. Je schneller wir uns der Smok-Stadt näherten umso mehr AC-Schmalzlocken konfrontierten uns. Links und rechts überholten sie uns, Stinkefinger da, Stinkefinger dort. Wie jedes Jahr, suchten wir auch dieses Mal wieder den Gästeparkplatz vor dem San Siro. Wurden doch schnell fündig und fuhren hinein in Europas grösstes Gefängnis. Im Umkreis von ca. 1 Km, rundum 3 Meter hohe Stahl-Mauern, 2 Durchgänge abgesperrt durch Carabinieris in Kriegsmontur und mittendrin etwa 100 Bayernbusse und tausende Autos. Aber nur Fahrzeuge mit Deutschen oder Schweizer Kennzeichen; etwas anderem wurde keinen Einlass gewährt. Einige Bayern hatten die Festgarnituren gleich mitgebracht und grillierten in diesem Käfig. Richtung Stadion konnte man nicht, nur hinten durfte man raus. So begaben wir uns ca. 3 Stunden vor dem Spiel noch zu einem Italo-Spunten. Einige mussten auf die Toilette, was ein riesen Erlebnis war. Man pinkelte zwischen gestapelten Lebensmitteldosen und Kartonschachteln in eine WC-Schüssel. Typisch für dieses Dritt-Welt-Land. Dafür habe ich gehört, dass eine Flasche Bier 10 Euro kostet. Irgendwo muss es ja reinkommen. Schon schnell ging es wieder retour in unseren Lauf-Stall. Und 1.5 Stunden vor Spielbeginn wurden die Pforten doch noch geöffnet, aber im Schleusen-System. Zweifaches Filzen, unters T-Shirt grapschen, Metall-Detektoren, alles inklusive. Nach der 2. Schleuse kam man dann auf einen 2 Meter breiten Weg (links und rechts Absperrgitter) und auf beiden Seiten reihten sich die Kampf-Bullen mit Schutzschildern auf. Der Mob wurde gesammelt und stückweise, immer ca. 100 aufs Mal, in den Pfad gelassen. Wie Gladiatoren marschierten wir durch und wurden dem "Tschingen-Pöbel" präsentiert. Ab und zu flogen Becher oder es kamen Schmährufe von Aussen. Die Roten gaben sich aber auch von der besten Seite: "Hurra, hurra die Bayern die sind da!" - "Sch.... Italiener..., wir singen sch… Italiener...!" oder "Milan, Milan, vafanc….!" dominierten akustisch. Auch die Stimmung im Block selber war klasse. Nicht wie gegen Inter unten, war der Gästeblock ganz oben. So weit oben standen wir auch 2001 beim CL-Finale, ein gutes Ohmen also und die Voraussetzungen waren gut für einen Sieg. Die Mailänder spielten eher defensiv und gingen unverdient in Führung. Die "Spaghettis" auf den Rängen tobten. Gleich vor uns waren "CH-Italos" in Mailandmontur, welche es nicht unterlassen konnten zu jubeln und mit ihren Fratzen blöde Faxen zu machen. Folglich flogen Becher von oben und einige Spritzer bekamen wir ab. Natürlich gab der unerfahrene Russe (1. Europacup-Spiel) einen ungerechtfertigten Elfer für die Milan. Die "brasilianische Kake" versenkte das Elfmetergeschenk. Nach dem Doppelpack von unserem fliegenden Belgier van Buyten konnten wir unserer Freude freien lauf lassen. Besonders schön, dass unser zweite Treffer in der Nachspielzeit viel. Auch der eingewechselte "Schummel-Pipo" konnte nichts dagegen anrichten. Wir feierten es wie einen Sieg und die Ausgangslage für das Rückspiel war hervorragend. Die ein-stündige Blocksperre nach Abpfiff konnte die gute Stimmung nicht trüben, denn die Gesänge gingen einfach weiter. Als dann die Schikanierung seitens der Italiener zu Ende war, konnten wir uns zu unserem Auto begeben und es war nicht einmal aufgebrochen. In Gedanken schon beim Rückspiel fuhren wir wieder in Richtung Heimat. Als ich 3 Uhr morgens in Sihlbrugg ausstieg war es saukalt und es schneite sogar, war aber zum Glück schnell zu Hause. Ein Dank an den Fahrer für seinen Einsatz. Das Einschlafen viel sehr leicht, denn man durfte schon schwer mit dem Halbfinale rechnen, doch ich fragte mich noch: Ist van Buyten wegen seinen beiden Toren jetzt im Rückspiel auch gesperrt?? Diese Gedanken konnten mich jedoch nicht davon abhalten, schon von Athen zu träumen...

 

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Aussagen und Meinungen vom Autor sind als unabhängig vom FC Bayern München Fanclub Zürich zu betrachten und entsprechen nicht zwingend der offiziellen Meinung des FC Bayern München Fanclub Zürich.